11130284_953990191291419_6268676320345690280_nHi Simon,
ihr habt mit “To The Rats And Wolves” vor kurzem euer Debütalbum veröffentlicht. Du bist noch nicht sehr lange in der Band. Konntest du dich noch in das Songwriting mit einbringen oder war schon alles fertigkomponiert?

Hi Ronald! Das ist richtig, die Jungs haben mich erst Ende Dezember 2014 gefragt, ob ich der Band beitreten möchte. An der Albumproduktion war ich jedoch als Produzent beteiligt und da ein großer Teil des Songwritings im Studio stattgefunden hat, konnte ich mich glücklicherweise auch da einbringen, allerdings nicht so viel wie es mir lieb gewesen wäre. Das wird sich zur nächsten Platte aber ändern.

Spielst du noch in anderen Bands oder Projekten mit?

Nein, TTRAW ist mein Baby und ich bin der Meinung, dass wenn man etwas angeht,
das auch zu 100% durchziehen sollte. Da ich viel Musik produziere, kann ich mich bei meinen Produktionen noch kreativ austoben, das reicht mir an Abwechslung.

Betreibst du die Musik beruflich?

Wir sind momentan alle dabei unser Berufsleben mehr und mehr nach der Band auszurichten. Bei mir ist das ziemlich einfach, da ich hauptberuflich Musik produziere und ein Tonstudio betreibe, da lässt sich das gut vereinbaren bei der Arbeit etwas Continue reading

11301367_10153253803601839_282004776_nHallo Ina,
da die Ladies im Metaldrumming-Bereich recht überschaubarer Natur sind, ist es immer wieder schön zu sehen, dass diese Genre-Exoten mit Herz und Kraft den Groove voranbringen. Was war deine letzte Übungseinheit am Drumset?

Songs von meinem Bandprojekt. Die sind noch ziemlich neu und da muss ich die Abläufe üben, damit sie sauber sind und sich einprägen.

Wenn du nicht gerade Songs übst, hast du sonst eine Überoutine?

Bis auf das Warming-up eigentlich nicht. Ich übe meistens das, was mich im Moment beschäftigt – wie jetzt zum Beispiel bestimmte Song-Passagen, weil sie schwierig sind oder inhaltlich noch nicht sitzen. Davor habe ich mich hauptsächlich mit dem Thema Doublebass beschäftigt Continue reading

0004764963_10C9H13NO3 heißt das zweite Langeisen der Vogtländer.
Gemeint ist hier die chemische Summenformel für das Stresshormon Adrenalin. An sich eine nette Idee – schwierig werden nur Aussagen wie “Ey, hast du schon den dritten Song von C9H13NO3 gehört? Geht rein wie Sau”. Aber das überlassen wir den Fans – vielleicht etablieren sich da bald neue kreative Kürzel oder irrwitzige Abwandlungen.

Seit 2002 wandeln Disrepute unter uns. Wir haben es mit solidem Death Metal der schnelleren Spielart zu tun. Weit weg von modernen Hochglanzproduktionen lässt man sich fallen in das Tal des Blast-/Groovehybriden. Neben konventionellen Standard-Metalbeats und gängigen Moshparts wird der standhafte Langhaar-Metal-Nerd zum Headbangen  gebeten und höchstwahrscheinlich nicht enttäuscht.

Wenn man sich die Platte mehrfach im Ganzen gibt, spürt man einen roten Faden; der zwar für einen konsequenten Stil attraktiv wirkt, aber leider das Thema Abwechslung stiefkindlich behandelt.
Aufgrund des recht markanten Charakters des zweiten Disrepute Albums kämpft sich auch kein wirklicher Hit durch, der hängen bleibt.

Es ist aber immer wieder schön zu sehen, dass Continue reading