Krimh

Beff Interview (DEATHRITE)

beffHi Beff,
ihr sorgt seit 2010 für gute Laune im Death´n´Roll Sektor. Euer Stil ist ziemlich brutal und kompromisslos. Seid ihr alle noch Gründungsmitglieder bei Deathrite? Wie habt ihr euch damals zusammengefunden?

Hey Ronny,
vor Deathrite waren wir alle schon in diversen Bands aktiv und haben uns dadurch kennengelernt. Da zu der Zeit jeder von uns in Dresden gewohnt hat und sich all unsere Bands mehr oder weniger aufgelöst hatten, beschossen wir einfach was neues auf die Beine zu stellen. Es sind noch alle Gründungsmitglieder bei Deathrite. Allerdings ist unser eigentlicher Bassist Martin seit Anfang des Jahres in Südamerika unterwegs, weswegen uns Gerald am Bass aushilft. Auf der Tour mit RAMMING SPEED hatten wir Kay von BERZERK am Bass. Martin kommt aber die Tage wieder nach Deutschland.

Was sind eure Haupteinflüsse beim Songwriting?

Prinzipiell kann man sagen, dass Bands wie ENTOMBED oder DISMEMBER, schon alleine wegen dem HM2-Boss-Sound, als Haupteinfluss gelten. Allerings hören wir alle sehr verschiedenen Kram und kommen ursprünglich eher aus dem HC/PUNK Bereich, was man auch hört.

Wie darf man sich den Songwritingprozess bei euch vorstellen?

Das ist bei uns ziemlich einfach und old-school. In der Regel kommt Andy mit einem oder mehreren Riffs an und dann wird einfach gejammt bis der Song halbwegs steht. Dann kommt Tony mit den Lyrics und im Anschluss findet der “Feinschliff” statt.

Ihr seid jetzt mit eurem neuen Album “Revelation of Chaos” am Start. Was darf man in den nächsten Monaten von euch erwarten?

beff2Die Festivalsaison ist für uns gerade vorbei. Wir waren auf dem In Flammen Open Air, Fluff Fest und letzte Woche auf dem Partysan – letzteres war einfach nur grandios. Wir haben noch nie vor so vielen Leuten gespielt und die Resonanz war umwerfend. Zudem konnten wir dort endlich MIDNIGHT live erleben. Wir sind Fans. Ansonsten folgen demnächst viele Einzelshows sowie Weekender und am 29.8. ist die “Revelation of Chaos” Release Show in der Chemiefabrik zu Dresden. Eine konkrete Tour steht im Moment noch nicht an. Sind da aber am planen. Die ersten Festival Anfragen für 2016 flattern auch schon rein. Außerdem waren wir gerade pünktlich zum Release eine Woche mit unserem Labelmates RAMMING SPEED auf Tour und im April 2 Wochen alleine durch  Europa – darunter 5 Shows in England.

Wie bist du damals zum Schlagzeugspielen gekommen?

Ich wurde als Kind mehr oder weniger zum Klavierspielen verdonnert. Das Geld hätten sich meine Eltern ganz klar sparen können. Natürlich habe ich so gut wie nie geübt und irgendwann durfte ich dann das Instrument wechseln. Ich hatte davor schon ein Drumkit – bestehend aus Blechdosen und Kochtöpfen und Chinastäbchen als Sticks. Also war die Wahl ganz klar, haha. Ich dürfte zu dem Zeitpunkt 12 oder 13 Jahre alt gewesen sein.

Spielst du noch in anderen Projekten mit?

Im Moment nicht.

Hattest du jemals Schlagzeugunterricht?

Jap – ich hatte ca. 3 Jahre lang Schlagzeugunterricht. Ich war auch recht schnell der Vorzeigeschüler, welcher bei Musikschulevents und Musikschulband herhalten durfte. Da ich dann eine Ausbildung als Drucker begonnen hatte, war keine Zeit mehr dafür. Über die Jahre hinweg habe ich aber immer in verschiedenen Bands gespielt und mich vor Fulltime Jobs gedrückt.

Was hälst du von der Entwicklung der getriggerten/gesampleten Drumsounds?

beff3Ich find Triggern scheiße. Bin eh voll der Punk und mag es roh und natürlich. Ich kann es zwar halbwegs nachvollziehen, dass man bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr laut genug spielen kann um einen vernünftigen Ton zu erzeugen und der Trigger dann sehr gute Dienste leistet, aber für mich ist das nichts.

Was macht für dich einen fetten und authentischen Groove aus?

Leidenschaft.

Deine derzeitigen drei Lieblingsplatten?

Fister-V
Night Fever-Vendetta
Nightslug-Loathe

Was ist deine persönliche Definition von Rock´n´Roll?

Für mich steht die Musik schon immer im Vordergrund. Es gibt nichts besseres als mit seiner Band unterwegs zu sein, das Set zu zocken und sich dann im Anschluss zu besaufen.

Die besten Worte wie immer zum Schluss – danke für das Interview!

follow DEATHRITE

 

 

Autor: Ronny “Dr.Ronald W.” Garz

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