Krimh

Krimh – Krimhera (Albumreview)

print_krimhera_cover_web-res1Der Name Krimh war in der letzen Zeit allgegenwärtig. Seine inoffizielle Bewerbung für den neuen Slipknot-Drummerposten, als auch die Aushilfe bei Behemoth machten sein Dasein als leidenschaftlichen Vollprofi in Sachen Schlagzeugspiel zum Gesprächsstoff Nummer Eins. Angefangen hat es 2007 als sein Einstieg bei Decapitated bekannt gegeben wurde. Nach dem Ausstieg gab es das erste Soloalbum “Explore”. Aktuell ist Krimh seit Dezember 2014 fester Drummer bei den griechischen Symphonic Deathern von Septicflesh.

Am 10ten Dezember letzten Jahres kam sein zweites Soloalbum “Krimhera” auf den Markt. Klassisch im stolzen Gewand der Eigenproduktion gehen nicht nur die Drums auf seine Kappe, sondern auch jegliche Arrangements und alle Gitarrenspuren. Ein wirklich gelungenes Werk – perfekt eingespielt, durchdachtes Songwriting und wie man es von Soloalben kennt, mit stimmigen Gastmusikern versehen.

Krimhera kommt als edles s/w-Digipak daher, welches insgesamt zehn Stücke enthält. Dieses Mal ist ein Track mit Vocals versehen und der Rest wurde wie gewohnt instrumental gehalten. Gleich beim ersten Song freundet man sich mit dem Gedanken an, dass hier gleich etwas großartiges passieren wird. Zart melancholische Saxophontöne werden von ruhigen Gitarren begleitet. In der Regel die schönste Form von Kunst: Eine gelungene Kombination aus weichem Feingefühl und totaler Brachialität. Man hat das Gefühl, dass sich Krimh mit genau solch einem identifizieren möchte. Nach dem Gänsehautintro gibt es erstmal einen Abriss vor dem Herrn.

Dieses extrem vorteilhafte Wechselspiel der Gefühle zieht sich durch das gesamte Album und motiviert, sich das Werk in Ruhe bis zum Ende anzuhören, ohne sich ablenken zu lassen, mit dem Gedanken es danach gleich noch einmal zu hören.

Trotz der nahezu ausbleibenden Vocals fehlt es Krimhera nicht an Stimmung, Gefühl und dem Storycharakter. Es gehen viele Metal- und Rockgenres einher mit unterschiedlichsten Dynamikstufen und Emotionsebenen.

Ein Geschichtenerzählen der ganz eigenen Art!

Genre: Extreme Metal / Death Metal / Progressive
Label: Eigenveröffentlichung
Veröffentlichungsjahr: 2014
Website: www.krimhproject.com

 

Autor: Ronny “Dr.Ronald W.” Garz

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