Hannes Großmann

Obscura

Tim Cox Interview (HACKNEYED)

timcHi Tim, alles gut bei dir?

Hi Ronny, könnte nicht besser sein! Wir arbeiten gerade wie wild an der neuen HACKNEYED Scheibe. Ich kann es kaum erwarten die neuen Songs live zu spielen!

Du bist ein noch verbliebenes Gründungsmitglied von Hackneyed. Ihr hattet in den letzten Jahren ein paar Besetzungswechsel vorzuweisen. Habt ihr diesbezüglich mittlerweile etwas Stabilität erreichen können?

Nach einigen Besetzungswechseln haben wir erstmal versucht HACKNEYED zumindest nach außen hin als Trio fortzusetzen. Auf der Bühne wurden wir deshalb von befreundeten Musikern unterstützt – zuletzt waren das immer häufiger Philipp und Fabian von der Band NECROTTED. Die waren mit uns in ganz Europa und in den USA auf Tour unterwegs. Mit den beiden hat das dann so gut funktioniert, dass wir nun glücklicherweise seit ein paar Monaten wieder offiziell zu fünft sind.

Ihr arbeitet ja momentan an einem neuen Album. Wie ist der derzeitige Stand bei Hackneyed?

Im Moment sind wir noch mitten in den Studioaufnahmen aber wenn alles nach Plan läuft, können wir das neue Album noch 2014 veröffentlichen.

Sind für dieses Jahr Tourneen und Festivalauftritte geplant?

Wir sind natürlich schon am planen, aber bis auf eine Show am 8. August beim “Rock im Betonwerk” steht im Moment noch nichts konkretes fest. Ich denke, sobald das Release Date für die neue Scheibe bekannt ist, kann ich da genaueres sagen.

Spielst du noch in anderen Projekten mit?

Ich arbeite nebenbei mit meinem Bruder Devin an einem Post-Rock/Hardcore Album. Das ganze geht also in eine etwas ruhigere und vor allem langsamere Richtung. Ich hoffe dass wir damit dieses Jahr noch fertig werden.

Dass deine Fähigkeiten an den Drums nicht gering sind, ist kein Geheimnis. Planst du das Schlagzeugspiel als Fulltimejob anzugehen?

Na klar! Ich versuche da gerade einen Schritt nach dem anderen in Richtung Fulltimejob zu machen, aber bis ich dort angekommen bin liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor mir. Mit der Musik auf eigenen Beinen zu stehen und davon leben zu können, ist glaube ich der Traum eines jeden Musikers.

Hast du eine musikalische Ausbildung?

Ich hatte über 15 Jahre bei verschiedenen Schlagzeuglehrern Unterricht. Wenn es zeitlich passt, versuche ich auch nach wie vor Stunden zu nehmen. Das hilft mir unglaublich weiter, denn wie heißt es so schön? Man lernt nie aus.

Wer oder was ist derzeit deine größte musikalische Inspiration?

Ich befasse mich schon seit längerer Zeit mit “in between Grooves” von JDilla. Das sind teilweise total verschobene Hip Hop Beats, die trotzdem nicht untight klingen. Dadurch bin ich auf die zwei Drummer Questlove und Chris Dave gestoßen, die mir eine völlig neue Welt des Schlagzeugspielens eröffnet haben.

Dein Tipp für junge Newcomer Bands, für den richtigen Erfolg?

Niemals aufgeben!

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